Im Oktober 1944 gelangten die Einheiten der Roten Armee bis zur östlichen Grenze von Ostpreussen. Deshalb wurde am 20. November das Hauptquartier nach Zossen, in die Nähe von Berlin verlegt. Zwei Tage später wurde der Befehl über die Zerstörung der Wolfsschanze erteilt und in der Nacht vom 24. auf den 25. Jänner ausgeführt. Riesige Betonblöcke fliegen 20-30 Meter in die Luft. Zeitzeugen berichten, dass wegen der gewaltigen Explosion das Eis auf den nahliegenden Seen Moj und Siercze brach. Es wird angenommen, dass für die Sprengung eines Bunkers 8 Tonnen Dynamit verwendet wurden. Am 27. Jänner 1945 eroberten die Einheiten der sowjetischen Armee widerstandslos das Hauptquartier Hitlers.

Die Minenentschärfung dauerte bis zum Jahr 1955. Es wurden mehr als 54000 Minen gefunden. Es mussten dabei 72 ha Wald und 52 ha Land entmint werden. Die nach dem Krieg angesiedelten Bewohner Rastenburgs benutzten Baumaterialien, die während des Baus der Wolfsschanze nicht verwendet worden sind, für eigene Zwecke. Sie transportierten alle möglichen Materialen ab wie z. B.: Ziegelsteine, Stahl, Pflasterstein, Aluminiumleitungen, Rohre und Tarnnetze.