Martin Bormann (* 17. Juni 1900 in Wegeleben bei Halberstadt - 2. Mai 1945 in Berlin) war in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus Leiter der Parteikanzlei der NSDAP im Rang eines Reichsministers. Er hatte einen Bruder, Albert Bormann, und war verheiratet mit Gerda Bormann, der Tochter des Parteirichters Walter Buch.

Bormann gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen und wurde in Abwesenheit am 1. Oktober 1946 in zwei von drei Anklagepunkten schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt.